Klare Kante für die Wirtschaft: FDP stimmt für Merz-Schulden als Radebeuler Investitionsbudget

Radebeuler Investitionsbudget

Am 20. Mai äußerte sich FDP-Fraktionsvorsitzender Alexander Wolf im Radebeuler Stadtrat zur Verwendung der Sonderzuweisungen aus dem von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) herbeigeführten Bundesschuldenpaket. Die FDP Radebeul stellt sich dabei der Verantwortung, diese Schuldenlast, die auf dem Rücken der kommenden Generationen als Wahlgeschenk aufgenommen wurde, zumindest einer echten wirtschaftlichen Rendite beim einheimischen Mittelstand zuzuführen:


Herr Oberbürgermeister, liebe Kolleginnen und Kollegen Stadträte, meine Damen und Herren,

über Sinn und Zweck dieser Beschlussvorlage wurde bisher viel Richtiges ausgeführt. Deshalb nur einige grundsätzliche Bemerkungen.

Um es vorwegzusagen: Die FDP-Fraktion wird der Vorlage uneingeschränkt zustimmen. Dies gilt im Besonderen unter dem Gesichtspunkt der nachhaltigen und langfristigen Stärkung des Wirtschaftsstandortes Radebeul.

Insbesondere die ersten beiden Maßnahmen – die verkehrsrechtliche und infrastrukturelle Erschließung des neuen Gewerbegebietes „Nach der Schiffsmühle / Am Gleisdreieck“ sowie der grundhafte Ausbau der Fabrikstraße im Abschnitt Cossebauder Straße bis Ziegeleiweg zur Anbindung des Gewerbegebietes Fabrikstraße an die S84 und die A4 – entsprechen genau unserem Ansinnen, vor allem weitere Brachflächen dem einheimischen Gewerbe zur Verfügung zu stellen.

Die Entwicklung zeigt: Ein Gewerbe im Seitengebäude oder Hinterhof eines Grundstücks ist heute in vielen Fällen nicht mehr wettbewerbsfähig und verlangt regelrecht nach Flächenangeboten. Zur Wahrheit gehört hierbei auch die Abwanderung manches Betriebs in das benachbarte Coswig.

Der Ausbau der Fabrikstraße ist gleichfalls eine schon lange bestehende Forderung unserer Fraktion. Der Anfang der Diskussion dazu – auch mit Stadtratsbefassung – liegt mindestens zehn Jahre zurück. Ein schneller Ausbau ist jetzt dank der Flächenankäufe durch die Verwaltung möglich und nutzt dem ansässigen Gewerbe erheblich, allen voran der international agierenden Firma Hasse, aber auch der Verzinkerei, der Umformtechnik und weiteren Unternehmen.

Damit ist nicht nur die Sicherung von Arbeitsplätzen gewährleistet, sondern auch eine erhebliche Entlastung der Kötitzer Straße gegeben. Der Name der Fabrikstraße wurde von unseren Altvorderen nicht umsonst gewählt, und wir sollten daran festhalten.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*